Spazierdienst

Mehr als nur Gassi gehen

Bei DoCo geht es nicht einfach nur darum, Hunde auszuführen, es geht darum, ihnen Abenteuer, Struktur und soziale Kontakte zu ermöglichen.


Ein typischer Spaziergang bei DoCo

Die Hunde werden nach Absprache bei dir zu Hause oder am Arbeitsplatz abgeholt. Die Gruppen bestehen aus gut zusammenpassenden Hunden, wobei die Gruppenzusammenstellung stets durchdacht erfolgt. Unsichere oder zurückhaltende Hunde werden dabei besonders berücksichtigt.

Ein Spaziergang dauert in der Regel eine Stunde, genug Zeit für Sozialkontakt, Bewegung und Spiel. Beliebte Plätze am Rhein bieten Möglichkeiten für Wasserspass, gemeinsame Rennen auf der Wiese und viel Raum zum Entdecken.


Sicherheit, Flexibilität und Lieblingsrouten

Sicherheit steht an erster Stelle, besonders im Strassenverkehr. Die Hunde werden im DoCo-Mobil sicher transportiert, und auf den Spaziergängen sind geschulte Augen stets wachsam. Zudem ist das DoCo-Team sehr flexibel und geht, wenn immer möglich, auf individuelle Wünsche der Kund*innen ein.

Mit der Zeit entstehen Lieblingsrouten – Orte, an denen sich Hund und Mensch einfach wohlfühlen.


Was unsere Kund:innen besonders schätzen

Viele Hunde freuen sich sichtbar, wenn das DoCo-Team vor der Tür steht. Manche warten sogar bereits und die Freude ist riesig! Auch die Halter*innen schätzen das persönliche Gespräch vor oder nach dem Spaziergang. Oft entstehen über die Zeit echte Vertrauensverhältnisse.


Unsere Empfehlung: Wie oft soll ein Hund raus?

Das hängt natürlich vom Hund ab – Alter, Gesundheitszustand und Temperament spielen eine Rolle. Allgemein empfehlen wir 2–3 Spaziergänge pro Tag, abwechslungsreich gestaltet und gerne auch mal mit Kopfarbeit wie Suchspielen.

Mantrailing

Dem Geruch auf der Spur

Mantrailing ist eine faszinierende Art des Hundetrainings, bei der der Hund einer individuellen Geruchsspur eines Menschen folgt. Anders als bei der Flächensuche, wo der Hund allgemein nach menschlicher Witterung sucht, geht es hier darum, exakt den Weg einer bestimmten Person zu folgen. Der Hund bekommt eine Geruchsprobe und nutzt seinen hochentwickelten Geruchssinn, um diese Spur über Strassen, Wiesen oder Wälder aufzunehmen und bis zur gesuchten Person zu verfolgen.

Diese Arbeit ist nicht nur spannend, sondern fördert viele natürliche Fähigkeiten des Hundes. Vor allem macht sie den Hund mental und körperlich auf gesunde Weise müde.


Spürnasen willkommen

Grundsätzlich ist Mantrailing für alle Hunde geeignet. Ob jung oder alt, klein oder gross,  jeder Hund kann daran teilnehmen. Besonders talentiert sind Jagdhunde oder Spürhunde, aber auch Hunde mit Einschränkungen können erfolgreich mitmachen. So wurde zum Beispiel eine Hündin ins Training integriert, die ihr Augenlicht verloren hat. Für sie wird der Trail besonders angepasst, sodass sie sich sicher fühlt.

Wichtig ist, dass der Hund keine gravierenden Atemwegsprobleme hat, denn beim Mantrailing wird intensiv geschnüffelt. Hunde mit sehr kurzer Schnauze können bei hohen Temperaturen an ihre Grenzen kommen. Hier ist besondere Rücksicht gefragt.


Spurensuche mit Mehrwert

Beim Mantrailing lernt der Hund, sich auf einen ganz bestimmten Geruch zu konzentrieren und alle anderen auszublenden. Diese Fähigkeit ist zwar angeboren, wird durch das Training aber gezielt weiterentwickelt. Besonders für Hunde mit starkem Jagdtrieb ist es eine ideale Beschäftigung, da sie in einem kontrollierten Rahmen ihren Instinkten nachgehen dürfen. Zudem stärkt Mantrailing die Zusammenarbeit zwischen Hund und Halter. Das gemeinsame Suchen bringt das Mensch-Hund-Team näher zusammen und fördert das Vertrauen auf beiden Seiten.


Wenn die Nase übernimmt

Ein typisches Training beginnt mit dem Treffen von zwei bis vier Mensch-Hund-Teams. Nach einer kurzen Besprechung der Reihenfolge beginnt die eigentliche Suche. Eine Person versteckt sich, während der Halter seinem Hund eine Geruchsprobe vor reicht. Der Hund wird an einer mindestens fünf Meter langen Schleppleine geführt, die am besten an einem gut sitzenden Brustgeschirr befestigt ist. Am Startpunkt der Spur übernimmt der Hund die Führung und folgt dem Geruch. Hat er die gesuchte Person gefunden, wird er mit dem absoluten Lieblings-Leckerli belohnt. Jedes Team hat in der Regel zwei Durchgänge pro Training. Der Fokus liegt darauf, dem Hund die nötige Ruhe und Zeit zu geben, um sich voll auf die Suche zu konzentrieren.

Folgen statt führen

Der Halter begleitet den Hund unterstützend, ohne ihn zu lenken. Besonders wichtig ist das Leinenhandling. Die Leine sollte straff, aber locker genug geführt werden, um dem Hund Bewegungsfreiheit zu lassen, ohne ihn zu beeinflussen.

Gleichzeitig muss der Halter lernen, die Körpersprache seines Hundes zu lesen. Kleinste Signale können zeigen, ob der Hund eine Spur aufgenommen hat oder ob er gerade unsicher ist. Damit der Hund sich voll und ganz auf seine Arbeit fokussieren kann ist Ruhe und Konzentration des Halters entscheidend.


Kleine Stolpersteine auf dem Weg zur perfekten Spur

Eine der grössten Herausforderungen liegt beim Halter. Viele Menschen neigen dazu, unbewusst die Führung zu übernehmen, vor allem bei unsicheren Hunden. Auch Hunde, die gerne markieren oder sich schnell ablenken lassen, brauchen etwas mehr Geduld und Übung. Doch mit regelmässigem Training lassen sich solche Herausforderungen gut meistern.


Wenn Training plötzlich Ernst wird

Ein beeindruckendes Erlebnis war der Einsatz eines Mantrailing-Hundes zur Suche nach einer entlaufenen Katze. Eine regelmässige Teilnehmerin versuchte mithilfe einer Geruchsprobe ihrer Katze, ihren Hund auf deren Spur zu setzen – mit Erfolg. Der Hund konnte die Katze tatsächlich aufspüren und sicher zurückbringen. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie vielseitig diese Arbeit sein kann.


Auf die Plätze, fertig, trail!

Wer neugierig geworden ist, sollte einfach einmal bei einem Training reinschnuppern. Die meisten Hundehalter sind nach der ersten Stunde begeistert. Mantrailing stärkt die Beziehung zum Hund und sorgt für eine gesunde Auslastung. Wichtig ist, bei der Wahl eines Trainers darauf zu achten, dass der Hund wirklich über den Geruch sucht und nicht ausschliesslich über Sichtreize wie Bewegung oder Winken aufgebaut wird. Denn beim echten Mantrailing steht allein die Nase im Mittelpunkt.

Die Sprache der Hunde


Körpersprache, Signale & echte Verständigung – der neue DoCo-Podcast

In dieser Podcastfolge spricht Doreen über die feinen Signale, mit denen Hunde täglich mit uns kommunizieren – oft unbemerkt.
Was bedeutet es, wenn dein Hund den Blick abwendet, gähnt oder plötzlich stehenbleibt? Wie unterscheiden sich Stresssignale von Entspannung, und warum ist es so wichtig, genau hinzusehen?


Doreen erklärt einfühlsam und praxisnah, wie du die Körpersprache deines Hundes besser lesen kannst und warum das euer Zusammenleben nachhaltig verbessert.

 Jetzt reinhören und die Beziehung zu deinem Hund auf ein neues Level heben!

Gruppentraining

Gemeinsam wachsen, gemeinsam lernen

Hundetraining in der Gruppe bringt eine ganz besondere Dynamik mit sich. Während beim Einzeltraining die direkte 1:1-Betreuung im Vordergrund steht, profitieren Mensch und Hund im Gruppentraining von einer realitätsnahen Lernumgebung mit mehr Ablenkungen, echten Begegnungen und sozialem Austausch. Hier wird geübt, wie Hunde mit fremden Artgenossen oder Menschen interagieren, wie sie sich fokussieren und inmitten von Reizen lernen, auf ihren Menschen zu hören.


Spiel, Struktur und Sozialkontakt

Gruppenlektionen bieten nicht nur Abwechslung, sondern stärken das Sozialverhalten und die Alltagstauglichkeit deines Hundes. Unter Aufsicht der erfahrenen Trainerin lernen die Vierbeiner in einer geschützten Umgebung, mit Artgenossen umzugehen, sich in neue Situationen einzufinden und klare Grenzen zu respektieren. Übungen wie Sitz, Platz, kontrollierter Freilauf, verbieten und erlauben oder ein sicherer Rückruf werden praxisnah vermittelt – nicht trocken, sondern lebendig und alltagstauglich.


Kein Sprung ins kalte Wasser

Bevor es ins Gruppentraining geht, absolvieren die Mensch-Hund-Teams zunächst ein paar Privatlektionen bei Doreen. So stellt sie sicher, dass die Grundlagen sitzen und das Team bereit ist, in der Gruppe mitzuarbeiten. Doreen kann sich dann im Gruppentraining auf die ganze Gruppe konzentrieren, ohne dass einzelne Teilnehmer überfordert oder unterfordert sind.


Neue Orte, neue Reize

Die Trainingslektionen finden bewusst an unterschiedlichen Plätzen statt. Diese Ortswechsel fördern die Flexibilität und Umweltkompetenz deines Hundes, da er lernt, sich auch in neuen, unbekannten Situationen sicher zu verhalten. Doreen stellt pro Lektion zwei bis drei Schwerpunkte zusammen, die gezielt ausgewählt und immer wieder neu kombiniert werden. Dabei achtet sie darauf, dass die Hunde weder überfordert noch unterfordert sind – mit viel Fingerspitzengefühl, Struktur und individueller Aufmerksamkeit für jedes Team.


Klar kommuniziert

Eine der Herausforderungen im Gruppentraining besteht darin, dass Anleitungen für alle verständlich bleiben müssen. Doreen achtet daher besonders auf eine klare und einfache Sprache, damit alle Halter folgen können und sich sicher fühlen. So entstehen echte Lernerfolge – ohne Druck, aber mit Struktur.

Kleine Gruppe, grosser Fortschritt

In jeder Gruppenlektion sind zwischen fünf und sechs Hunde dabei. Das ermöglicht eine intensive, aber entspannte Trainingsatmosphäre. Doreen kann individuell auf jedes Team eingehen und gleichzeitig für einen flüssigen Ablauf sorgen. Die Hunde lernen voneinander und die Halter lernen mit.


Unterstützung statt Urteil

Bei DoCo wird nicht bewertet, sondern unterstützt. Wenn ein Hund bellt, sich unruhig verhält oder Schwierigkeiten zeigt, ist das kein Problem, sondern Teil des Prozesses. Doreen schafft einen Raum, in dem Unsicherheiten Platz haben und in dem man mit kleinen Schritten Grosses erreichen kann.


Der Erfolg liegt im Alltag.

Doreen legt Wert darauf, dass das Gelernte im Alltag weiterlebt. Nur wer das Training konsequent im täglichen Miteinander umsetzt, wird langfristig Erfolge sehen, etwa beim Rückruf im Park oder in Begegnungen mit anderen Hunden. Das Gruppentraining gibt dafür die nötige Basis.


Persönlich. Kompetent. Engagiert.

Was DoCo besonders macht: Doreen kennt viele Hunde nicht nur aus dem Training, sondern auch durch den Spazierdienst. Diese Nähe und Erfahrung ermöglichen es ihr, jedes Mensch-Hund-Team individuell einzuschätzen. Noch bevor es in die Gruppe geht, hat sie ein feines Gespür dafür, was möglich ist und wie man das Beste aus jedem Team herausholen kann.

Einzeltraining

Massgeschneidertes Lernen für Mensch und Hund

Manche Herausforderungen im Alltag mit Hund brauchen mehr als allgemeine Tipps oder standardisierte Gruppenübungen. Hier kommt das Einzeltraining ins Spiel – intensiv, individuell und exakt auf das Mensch-Hund-Team abgestimmt. Bei DoCo setzt Trainerin Doreen genau dort an, wo Unterstützung wirklich nötig ist. Kein Schema F, sondern echte Lösungen.


Im Einzeltraining nimmt sich Doreen die Zeit, ganz genau hinzuschauen. Die Lektionen richten sich nach dem jeweiligen Verhalten, den individuellen Problemen und der Dynamik zwischen Hund und Halter. Ob es ums Ziehen an der Leine, Unsicherheiten, Impulskontrolle oder spezifische Alltagssituationen geht, alles ist willkommen. Der grosse Vorteil: Doreen kann flexibel reagieren, Methoden anpassen und gezielt an kleinen Stellschrauben drehen.


Nur wer dranbleibt, wird belohnt

Erfolge entstehen nicht allein durch eine Lektion pro Woche. Entscheidend ist, dass das Gelernte konsequent in den Alltag integriert wird. Doreen betont stets, wie wichtig es ist, nicht nur in der Stunde präsent zu sein, sondern auch im täglichen Miteinander dranzubleiben. Denn nur durch Wiederholung und Verlässlichkeit wird Verhalten nachhaltig verändert.


Kleine Schritte, grosse Wirkung.

Viele Probleme lassen sich schneller verbessern, als man denkt, vorausgesetzt, man arbeitet regelmässig daran. Manche Halter buchen gezielt mehrere Stunden hintereinander, um Fortschritte langfristig zu sichern und Rückfälle zu vermeiden. Doreen begleitet dabei nicht nur mit Training, sondern auch mit ehrlichem Feedback, Motivation und praxisnahen Lösungen.


Es gibt keinen Trainingsplan für alle

In ihren Einzelstunden arbeitet Doreen mit erprobten Methoden, bleibt aber offen und flexibel, wenn ein anderer Ansatz besser passt. Sie beobachtet genau, liest die Körpersprache des Hundes und stellt viele Fragen zur Lebenssituation, denn manchmal liegt das Problem nicht nur im Moment, sondern im Alltag. So entsteht ein ganzheitlicher Blick, der nachhaltige Lösungen ermöglicht.

Ein guter Start beginnt mit Zuhören

Vor dem ersten Einzeltraining erstellen die Halter einen ausführlichen Bericht über die Probleme und Herausforderungen mit ihrem Hund. So kann sich Doreen bereits im Vorfeld ein gutes Bild machen und gezielt überlegen, woran gearbeitet werden sollte. Trotzdem begegnet sie jeder Trainingssituation mit offenem Blick, denn manchmal zeigt sich vor Ort ein anderes Bild, als es im Bericht beschrieben wurde. Das Training findet genau dort statt, wo das Verhalten auftritt: im Zuhause, im gewohnten Umfeld oder unterwegs auf der typischen Spazierstrecke. So entsteht eine ehrliche, praxisnahe Grundlage für nachhaltige Veränderung.


Wie oft ist sinnvoll?

Für junge Hunde empfiehlt Doreen ein bis zwei Einzeltrainings pro Woche, um Erziehungslücken gar nicht erst entstehen zu lassen. Bei erwachsenen Hunden hängt die Häufigkeit vom Thema, der Motivation des Halters und dem gewünschten Ziel ab. Wichtig ist vor allem: dranbleiben – dann wird das neue Verhalten bald zur Selbstverständlichkeit.


Ohne Urteil, mit echtem Verständnis

Viele Halter sind erleichtert, endlich eine Anlaufstelle gefunden zu haben, bei der sie, ohne bewertet zu werden, über ihre Schwierigkeiten sprechen können . Doreen hört zu, nimmt Sorgen ernst und sucht gemeinsam mit den Haltern nach Lösungen. Denn jeder Hund verdient eine faire Chance und jeder Mensch einen vertrauensvollen Rahmen, um daran zu arbeiten.


Konsequent zum Ziel

Verhalten verändert sich nicht über Nacht , aber es verändert sich.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt nicht in spektakulären Übungen, sondern in Beständigkeit. Wer seinem Hund klare Regeln gibt, sie liebevoll und konsequent umsetzt, wird merken: Was heute noch anstrengend wirkt, ist morgen schon Routine und übermorgen pure Entspannung.